T-Bone Steak – Ist der Hype berechtigt?

T-Bone wiegt etwa 600 g

Das T-Bone Steak manchmal auch Porterhouse-Steak ist fester Bestandteil amerikanischer Grillkultur und auch hierzulande ein Favorit. Seine Besonderheit liegt in dem unvergleichlich saftigen Aroma. 

Die Zubereitung ist kinderleicht – auf die Qualität kommt es an. Den Namen erhält das T-Bone Steak von seinem charakteristischen Knochen in T-Form. Umgeben wird dieser Knochen von zwei Fleischstücken, dem Roastbeef und dem etwas kleineren Filet. Das T-Bone Steak wird aus dem Rücken eines Rindes geschnitten und ist stark marmoriert, wobei das Filet fettärmer ist. Das gleichmäßig verteilte Fett in Roastbeef und Filet schmilzt beim Grillen und lässt das T-Bone Steak unvergleichlich saftig und lecker werden. Während der BSE-Krise war das T-Bone Steak und sein größerer Bruder das Porterhouse-Steak aufgrund des enthaltenen Knochens in der EU sogar jahrelang verboten – doch heute ist der Genuss unbedenklich. Der Knochen verleiht dem Steak ein zusätzliches Aroma, welches die Herzen von Grillfans weltweit höherschlagen lässt.

Fleischqualität ist entscheidend

Wie bei allen Lebensmitteln kommt es auch hier auf die Qualität und das perfekte Stück an. Beim Grillgenuss sollte man keine Abstriche machen und zur besten Qualität des Fleisches greifen. Ist das Fleisch schlecht oder zu kurz abgehangen, wird es zäh und nicht besonders schmackhaft. Die Investition in Dry-Aged Beef lohnt sich. Beim Einkauf sollte man auch auf die Dicke und die Marmorierung achten. Die Marmorierung des T-Bone Steaks entsteht durch Fett, das sich zwischen den Muskeln gebildet hat. Dieses Fett macht das Fleisch saftig und sorgt für den leckeren Geschmack. Je gleichmäßiger diese Marmorierung ausfällt, desto besser. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Idealerweise zieht sich ein feinmaschiges, gleichmäßiges Netz durch das Fleisch. Das sollte ungefähr vier cm dick sein und 600 bis 700 g wiegen. Wasser oder Flüssigkeit dürfen dabei aber nicht der Hauptanteil sein. Ein gutes Stück Fleisch tropft nicht! Deshalb ist es besser das T-Bone gleich beim Kauf zu begutachten und auf verpackte Ware zu verzichten. Bei verpackter Ware ist es schwierig, die Qualität direkt zu prüfen. Ein T-Bone sieht beim Kauf also großartig aus und ist nicht tropfend nass. Es riecht übrigens auch nicht stark oder streng. Unsere Nase kann gutes Fleisch von schlechtem unterscheiden und das auch ohne große Übung.

Zubereitung des T-Bone Steak

Das T-Bone Steak solltet ihr ungefähr eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur erreicht. Ist es zu kalt, ändert sich die Garzeit. Ob es vor dem Grillen gewürzt oder mariniert werden soll – hier scheiden sich die Geschmäcker. Manche bevorzugen den puren Grillgenuss und salzen höchstens ein wenig vor dem Grillen – andere würzen mit Pfeffer oder legen es ausgiebig in Grillmarinade ein. Optimal gelingt es, wenn es kurz bei großer Hitze gegrillt oder gebraten wird. Das Fleisch solltet ihr dabei möglichst nicht mit einer Gabel, sondern mit einer Grillzange wenden, damit kein Fleischsaft austritt. Anschließend kommt es in Alufolie gewickelt zum Ruhen für 10 bis 15 Minuten bei 80 bis 90 Grad in den Backofen. Dazu schmecken eine Ofenkartoffel mit Sour Cream und ein grüner Salat.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

1 Kommentar

  1. […] die Fleischliebhaber sind das Porterhouse Steak oder das T-Bone Steak die absoluten Highlights auf dem Grill. Conny hat sich in einem zweiten Beitrag diesen zwei […]

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