Mit selbst gemachtem Grillreiniger kommt der Glanz zurück

Grillreiniger – Die verschiedenen Sorten

Viele Grillfans scheuen den Moment, in dem das Grillrost wieder gereinigt werden muss. Doch Grillreiniger erleichtern die Arbeit ungemein – und du kannst sie ganz leicht selber machen.

Marinade und Fleischsaft, angebackener Grillkäse und Gemüsereste – sie alle hinterlassen eine Dreckschicht auf dem Grill. Diese muss auf jeden Fall entfernt werden, denn sie sieht nicht nur eklig aus. Beim nächsten Grillen setzt das verdreckte Grillrost Bakterien frei. Außerdem verfälschen die angekohlten Reste den Geschmack.

Darum ist es umso wichtiger, den Grill nach der Benutzung gründlich zu säubern. Mit einem Grillreiniger gelingt das ziemlich problemlos. Das gilt sowohl für gekaufte, als auch für selbst gemachte Grillreiniger.

Grillreiniger – Die verschiedenen Sorten

Mittlerweile sehr viele Reiniger für den Grill. Die meisten sind dabei für jede Grillart geeignet, egal ob mit Gas, Holzkohle oder elektrischem Strom gegrillt wird. Dennoch gibt es Unterschiede.

Grillreiniger aus dem Handel

Die meisten handelsüblichen Reiniger für den Grill lassen sich in zwei Sorten unterteilen.

Dabei schwören viele Grillchefs auf die Verwendung von Aktivgel. Reiniger mit diesem Inhaltsstoff haben den Vorteil, dass man sie direkt auftragen kann und das Gel haften bleibt.

Außerdem gibt es noch konzentrierte Grillreiniger, die entsprechend der Anleitung mit Wasser verdünnt werden müssen. Ist der Inhaltsstoff Ätznatron enthalten, sollte man ihn aber lieber im Regal stehen lassen. Eine Verwendung mit diesem Reinigungsmittel kann sonst zu Hautreizungen führen.

Selbstgemachte Grillreiniger

Die chemischen Zusätze sind sicher ein Grund, warum immer mehr Grillchefs auf selbst gemachte Grillreiniger umschwenken. Doch auch, wer einfach Geld sparen will, kann seinen Grillreiniger selbst herstellen. Eine beliebte Variante ist Sodareiniger. Dazu verrührt man Sodapulver mit Wasser und Spülmittel. Allerdings ist Soda stark alkalisch und kann zum Beispiel Aluminium angreifen. Deshalb eignet sich Sodareiniger nur zum Einweichen von unlackiertem Edelstahl.

Eine weiterer beliebter selbst gemachter Grillreiniger lässt sich mit Essigessenz und Natron oder Backpulver herstellen. Dazu wird das Pulver einfach in der Flüssigkeit aufgelöst und anschließend mit Wasser verdünnt. Die Menge variiert dabei nach dem Grad der Verschmutzung. Meistens reichen jedoch ein bis zwei Esslöffel Natron auf eine Tasse Essigessenz. Das Gemisch wird dann in die Wasserschüssel gegeben, in der das Grillrost einweichen soll.

Noch einfacher wirkt Zitronensäure. Dabei nimmt man eine handelsübliche Zitrone zur Reinigung. Dazu sollte das Rost zunächst mit etwas Wasser eingeweicht werden, damit sich der gröbste Schmutz löst. Anschließend wird mit der halbierten Zitrone das Grillrost eingerieben. Das ist nicht nur eine einfache und kostengünstige Variante, sondern schont gleichzeitig die Umwelt.

Grillreiniger richtig angewendet

Egal, ob gekaufter oder selbst gemachter Grillreiniger – warte lieber nicht zu lange mit der Reinigung des Grills. Haben sich die Essensreste erstmal festgesetzt, sind sie ziemlich hartnäckig. Bevor der gekaufte oder selbst gemachte Grillreiniger aufgetragen wird, muss der Grill und speziell das Grillrost jedoch komplett abgekühlt sein.

Nachdem das Reinigungsmittel aufgetragen wurde, sollte man es über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag lässt sich das Grillrost dann in der Regel ganz einfach mit warmen Wasser säubern.

Ein Lappen hilft, die Essensreste rückstandsfrei zu entfernen. Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass du wirklich einen weichen Lappen und nicht etwa eine Drahtbürste verwendest. Diese greift die Oberfläche des Grillrostes an.

Wenn du dich an diese einfachen Tipps hältst, wirst du sicher noch lange Freude mit deinem Grill haben.

Hier haben wir noch ein paar Tipps für deine nächste Grillrunde.

 

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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