Porterhouse Steak oder T-Bone Steak. Wo ist eigentlich der Unterschied?

Porterhouse Steak oder T-Bone Steak

Die pure Fleischeslust für Grill und Bauch. Porterhouse Steak und T-Bone Steak – Ideal für starke Männer und solche, die es werden wollen.

Gewichtsklassen der Steaks

Sowohl das Porterhouse Steak als auch das T-Bone Steak wird mit Filet und Knochen aus dem flachen Roastbeef geschnitten. Als gemeinsames Merkmal haben sie beide den T-förmigen Knochen, wobei auf der einen Seite das Roastbeef und auf der anderen Seite das Filet sitzt.

Im Wesentlichen unterscheiden sich beide durch die Dicke und Größe des Filet Anteils. Das Porterhouse Steak ist üblicherweise gut 5 cm dick und wiegt gut und gerne ordentliche 700–1000 g. Es stammt aus dem hinteren Rückenbereich und hat daher einen höheren Filetanteil. Das T-Bone Steak bringt es auf ca. 600 g und ist etwa 4 cm dick. Es stammt aus dem vorderen Rückenbereich.

Sowohl das Porterhouse Steak als auch das T-Bone Steak stammt von Rindern, die meist nicht älter als 24 Monate sind. Aufgrund der BSE-Verordnung heißt es, dass die Rückenknochen älterer Tiere nicht in den Handel gelangen dürfen.

Woher kommen eigentlich die Namengebungen?

Das Porterhouse Steak stammt ursprünglich aus britischen und amerikanischen Gasthäusern. Hier wurde das Bier mit dem Namen Porter ausgeschenkt. Hierzu aß man Steak. Folglich nannte man es Porterhouse Steak.

Der Name T-Bone Steak erklärt sich von selbst. Hier könnte man beim geselligen Beisammen-Grillen vielleicht einmal über einen anderen Namen nachdenken.

Vor dem Grillen

Hat der Grill die richtige Temperatur erreicht, solltet ihr den Rost nochmals gut mit einer groben Bürste abbürsten. Das ist wichtig, damit keine Reste von eurer letzten Grillparty daran kleben und den guten Geschmack verderben.

Das perfekte Porterhouse Steak vom Grill

Nehmt die Steaks am besten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Häufig wird geraten, dass das Fleisch immer Zimmertemperatur haben sollte, bevor es auf dem Grill landet. Jedoch müsste es dafür sehr lang in der Küche verharren, was aus gesundheitlichen Gründen nicht zu empfehlen ist.

Das Porterhouse Steak auf den heißen Grill legen und auf jeder Seite ca. 4 Minuten kräftig anbraten. Hierbei am besten den Deckel eures Grills schließen, aber unbedingt auf die Flammenbildung achten. Sollte diese zu stark werden, das Steak für kurze Zeit zur Seite legen und indirekt Weitergrillen, bis die Flammenbildung sich reduziert hat.

Nach dem Braten lässt man das Porterhouse Steak noch über indirekter Hitze weiter gar ziehen. Die Zeiten findet ihr in der Tabelle unten.

Bevor das Steak auf den Teller kommt

Wer alles richtig machen will, zerlegt das Porterhouse Steak ganz traditionell, bevor es seinen Platz auf dem Teller einnimmt. Was das heißt? Man trennt die beiden Fleischstücke jeweils vom Knochen ab und schneidet sie in feine Streifen – auch tranchieren genannt. Ihr könnt die tranchierten Teile natürlich ohne Knochen direkt auf dem Teller anrichten. Stilvoll und richtig ist es allerdings, diese anschließend wieder zurück an den Knochen zu legen.

Der kleine Bruder – das T-Bone Steak

Er mag es genauso wie das Porterhouse Steak: heißer Grill, knackig anbraten und hinterher noch gar ziehen lassen (siehe Tabelle). Nur die Zeiten reduzieren sich nach unten, da das T-Bone Steak nicht so kräftig und dick daher kommt wie sein großer Bruder. Nach dem Grillen genauso zerlegen. Also die Fleischstücke vom Knochen schneiden, tranchieren und auf dem Teller wieder schön zusammensetzen.

Richtig würzen

Gutes Fleisch braucht nicht viel Würze. Das heißt, es reicht völlig aus, wenn ihr auf das fertig gegrillte Steak etwas grobkörniges Salz und frisch gemahlenen Pfeffer aus der Mühle streut.

Tipp vom Grillmeister: wenn ihr euer Steak beim Grillen – etwa nach der Hälfte der Zeit – auf dem Rost versetzt, bekommt ihr das typische Rautenmuster.

Bei der Garzeit ist zu beachten, wie ihr euer Steak essen wollt. Da sind ja bekanntlich die Geschmäcker verschieden. In der Tabelle findet ihr Beispiele für Garzeiten – also anbraten plus Garzeit inklusive. Diese sind jedoch extrem abhängig von der Temperatur und dem Grill.

Porterhouse Steak rare medium well done
4 cm dick 9 Minuten 10 Minuten 12 Minuten
5 cm dick 15 Minuten 17 Minuten 19 Minuten
T-Bone Steak
2,5 cm dick 4 Minuten 5 Minuten 6 Minuten
4 cm dick 9 Minuten 10 Minuten 12 Minuten

Alternativ könnt ihr auch mit den Kerntemperaturen arbeiten:

  • 53°C = medium rare
  • 57°C = medium
  • 62°C = medium well

Die zwei Steaks sind wirklich etwas Besonderes. Solltet ihr sie noch nicht probiert haben, dann wird es wirklich Zeit. Dank Conny von ernasliebe habt ihr einen schönen Überblick erhalten, sodass beim Zubereiten nicht schief gehen sollte.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

  1. […] für große Fleischstücke ist es vorteilhaft, die Kerntemperatur zu ermitteln. Ein Einstichthermometer oder der Messfühler […]

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  2. […] auf dem Grill. Es ist die in Scheiben geschnittene Rinderlende. Das T-Bone-Steak enthält wie das Porterhouse-Steak neben einem Roastbeef-Anteil auch einen Lenden-Anteil und ist ebenfalls sehr beliebt auf dem […]

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  3. […] genannt wird, besteht dabei traditionell aus Schwarztee und Rum. Zum Grillen im Winter mit Steak und Bratwurst also eine herrliche Alternative! Probiert doch mal dieses leckere Rezept aus, damit […]

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