Käse grillen – Ein Genuss nicht nur für Käseliebhaber

Käse grillen für Vegetarier

Die meisten lieben ihn – Käse! Kein Wunder, dass Käse grillen da nicht fehlen darf. Aber warum quietscht Grill-Käse? Dies und drei leckere Rezepte findet ihr in diesem Artikel.

Käse grillen für mehr Abwechslung

Die Grillsaison startet für viele schon im März und reicht bis zum ersten Frost im Oktober. Auch echte Steakfans freuen sich in dieser langen Zeit über etwas Abwechslung. Viele grillen neben Steaks noch Gemüse oder Obst wie gegrillte Banane, doch auch Käse schmeckt gegrillt einfach lecker. Dabei muss es nicht immer der Grillkäse aus dem Supermarkt sein.

Sicherlich habt ihr auch schon einmal probiert normalen Käse zu grillen. Leider wird er so flüssig, dass er zwischen dem Grillrost durchfließt. Beim gekauften speziellen Halloumi-Grillkäse aus dem Supermarkt ist das nicht der Fall, aber dafür quietscht er beim Kauen.

Warum quietscht Grillkäse?

Ursache des quietschen von Grillkäse ist die Denaturierung. Bei der Denaturierung wird der Käse in der Molke erhitzt. Dadurch verhärtet sich das Eiweiß, ähnlich wie ihr es beim Eier kochen kennt. Ist das Eiweiß dann einmal fest, bleibt es auch fest. Nachteil der Denaturierung ist das Quietschen des Käses beim Kauen, welches durch die verhärteten Eiweißmoleküle verursacht wird.

Käse grillen mit jeder Käsesorte

Jetzt fragen sich sicherlich einige, ob nicht jede Käsesorte Grillkäse werden kann. Und das ist wirklich möglich! Viele Sorten wie beispielsweise Gouda, Tilsiter oder Emmentaler eigenen sich als Grillkäse. Alles was ihr vor dem Grillen machen müsst, ist den Käse zum Schmelzen zu bringen und anschließend in eine Form zugeben. Danach muss er auskühlen. Sobald er kalt und fest ist, könnt ihr ihn auf den Grill legen.

Käse grillen mal anders – Drei Rezeptideen

Für alle, die den gegrillten Käse nicht gern pur essen, haben wir noch zwei Rezeptideen, wie ihr den Käse kreativ zubereiten könnt.

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Feta-Grilllinge

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten

Zutaten

  • 350 g Kartoffeln
  • 1 große Möhre
  • 125 g Feta-Käse
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 1,5 EL gehackter Dill
  • 1 Ei
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zuerst müsst ihr die Kartoffeln schälen und danach im Salzwasser ca. 20-25 Minuten lang kochen.

  2. In der Zwischenzeit könnt ihr die Möhre schälen und grob raspeln. Den Feta müsst ihr in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken und die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden.

  3. Sind die Kartoffeln fertig gekocht, könnt ihr sie in der Kartoffelpresse drücken. Danach Möhren, Feta, Frühlingszwiebeln, Dill, Eier und Zitronenschale zu den zerdrückten Kartoffeln geben und die Zutaten gut vermengen. Zum Abschluss mit Salz und Peffer würzen.

  4. Zuletzt das Mehl und die Semmelbrösel mischen, aus der Masse Bratlinge formen und sie in der Mischung wälzen. Nun können Sie auf den Grill. Die Grillzeit beträgt ca. fünf Minuten.

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Halloumi mal anders

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten

Zutaten

  • 2 Stück rote Paprikaschoten
  • 250 g gelbe Zucchini
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 500 g Halloumi-Käse
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Kräuterbutter

Zubereitung

  1. Den Paprika waschen, halbieren, entkernen und die Schoten so lange grillen, bis die Haut schwarz wird. Danach die Paprika auskühlen lassen. Nun muss die Paprika gehäutet und in Streifen geschnitten werden.

  2. Den Käse in Scheiben schneiden und auf den Grill legen. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und in kleine Stücke schneiden.

  3. Sobald der gegrillte Käse fertig ist, legt ihr ihn auf vier Stück Alufolie, die ihr vorher mit etwas Öl beträufelt habt. Danach könnt ihr das Gemüse auf die Alufolie legen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Zuletzt ein Stück Kräuterbutter darauflegen, das Päckchen verschließen und nochmals im ganzen auf den Grill legen. Nach 15 Minuten könnt ihr eure Halloumi-Päckchen genießen.

Ganz einfach und schnell zubereitet ist Camembert. Kauft ihn pur oder mit Geschmack – von Schimmel, Paprika, Knoblauch bis Pilze ist die Auswahl groß. Schneidet euch Alu-Folie zurecht. In die Mitte gebt ihr einen Schluck Olivenöl. Darauf setzt ihr dann den Camembert. Oben drauf mit Pfeffer und Paprika würzen. Salzt bitte erst später nach, da Salz und Aluminium keine Kombi ist. Schließt die Alu-Folie nun zu einem Päckchen und schon kann es auf den Grill. Das Päckchen benötigt einige Zeit, bis der Camembert vollständig drin geschmolzen ist.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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