Gutes Fleisch – Auf die Qualität kommt es an

Fleisch richtig würzen

Rinderfilet – des Deutschen liebstes Fleisch auf dem Grill und ganz besonders zart. Generell gilt, dass die Größe und Länge nichts über die Qualität aussagt.

Augen auf beim Fleischkauf

Egal für welche Sorte Fleisch ihr euch entscheidet: achtet unbedingt auf die Qualität! Verzichtet auf den Kauf aus Massentierhaltung und informiert euch bei eurem Metzger, woher die Tiere kommen und wie sie gehalten werden. Natürlich wirkt sich die Qualität auch auf den Preis aus, aber lieber die Menge reduzieren und dafür beste Qualität kaufen.

Woran erkenne ich die Fleischqualität?

Zunächst unterscheidet man die Qualitätsmerkmale je nach Tierart. Bei Rindfleisch erkennt man eine top Qualität an der hell- bis mittelroten Farbe. Schweinefleisch hingegen sollte rosa bis hellrot sein. Hochwertiges Fleisch riecht in rohem Zustand angenehm frisch und es gibt auf Fingerdruck leicht nach. Außerdem erkennt man es an seiner feinen Fettmarmorierung. Diese Fetteinlagerungen sorgen dafür, dass das Fleisch nach der Zubereitung zart sowie saftig bleibt und sie sorgen für den guten Geschmack.

Bei Geflügel solltet ihr darauf achten, dass es blass rosa ist und keinen säuerlichen Geruch hat. Lammfleisch sollte ein sattes Rot haben und von schmalen Fettfasern durchzogen sein.

Das perfekte Stück Fleisch

Schön knusprig muss es sein

Ihr könnt das Filet in einzelne Scheiben schneiden, die gerne 3-4 cm dick sein dürfen. Das Fleisch verliert beim Grillen an Masse, da die Flüssigkeit entzogen wird. Schneidet ihr die Medaillons schön dick, werden sie außen super knusprig und bleiben Innen schön rosa und saftig. Wichtig: gebt ordentlich Feuer! 250 °C sind perfekt für Medaillons, denn sie dürfen nur kurz ca. 3-4 Minuten von jeder Seite gegrillt werden. 

Die richtige Würze

Vor dem Grillen die Medaillons mit Olivenöl einstreichen. Frischer Pfeffer und Salz aus der Mühle sind für viele Grillfans ein Muss, jedoch müsst ihr das Fleisch nicht würzen.

Rinderfilet am Stück grillen

Mit ein paar Tipps ist dies gar kein Problem. Zunächst einmal muss ein Stück Rinderfilet vor dem Grillen pariert werden. Das heißt, das Filet muss mit einem sehr scharfen Messer von Sehnen und Silberhaut befreit werden.

Schlagt nun die Filetspitze ein und bindet das Fleisch mit einem Bindfaden zusammen (ähnlich wie bei einem Rollbraten). Das so entstandene Päckchen sollte etwa gleichmäßig dick werden. Wichtig: den Bindfaden vorher in Wasser einweichen. Dadurch verbrennt er nicht auf dem Grill.

Perfekt gewürzt

Das gut zusammen gebundene Rinderfilet wird zunächst mit Olivenöl eingestrichen, um zu verhindern, dass es auf dem Rost festklebt. Anschließend mit Pfeffer und Salz würzen. Wer es gerne Mediterran mag, kann sich ganz einfach eine Marinade selbst herstellen. Hierfür das Olivenöl mit frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Oregano, Estragon) verrühren und eine Stunde ziehen lassen. Anschließend das Fleisch damit bestreichen.

Ab auf den Grill

Heizt euren Grill auf 200 Grad vor. Achtet darauf, dass euer Rost sauber ist und bürstet ihn eventuell vorher noch einmal ab.

Hat der Grill die richtige Temperatur erreicht, könnt ihr euer Rinderfilet auflegen und von jeder Seite gut 10-12 Minuten schön knusprig grillen. Auch wenn der Braten rund ist: denkt daran, dass er vier Seiten hat! Ist euer Fleisch besonders dick und groß, müsst ihr die Grillzeit entsprechend anpassen.

Das Rinderfilet auf ein Holzbrett legen und aufschneiden. Bei der angegebenen Grillzeit sollte es innen zart rosa und schön saftig sein.

Für die Profis – Rinderfilet indirekt grillen

Für ausgedehnte Grillpartys oder gemütliches Beisammensein eignet sich das indirekte Grillen von Rinderfilet nahezu perfekt. Es braucht einiges an Zeit, da das Fleisch durch die indirekte Hitze nur langsam gart.
Das vorbereitete Rinderfilet auf dem 250 °C heißen Grill zunächst von allen Seiten scharf anbraten. Die Temperatur reduzieren (100 °C  bis 150 °C) und mithilfe eines Grillthermometer die Rinderlende weitere 35-40 Minuten garen lassen, bis eine Kerntemperatur von 56 Grad (optimal für Medium) erreicht wird. Die Rinderlende zwischendurch einmal drehen.

Lasst das Fleisch nach dem Garen einige Minuten auf einem Holzbrett ruhen, damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilen kann.

Das Grillthermometer – kleines Teil mit großer Wirkung

Mit einem Grill- oder Fleischthermometer seid ihr bestens ausgerüstet, wenn ihr gerne Fleisch als Braten auf euren Grill legt. Hiermit könnt ihr bequem die Kerntemperatur des Fleisches messen. Durch einen Sender könnt ihr die erreichte Gradzahl bequem ablesen und das Fleisch dabei im Smoker oder auf dem Grill lassen.

Gute Thermometer haben bereits Kerntemperaturen für verschiedene Fleischsorten vorgegeben.

Für die Fleischliebhaber sind das Porterhouse Steak oder das T-Bone Steak die absoluten Highlights auf dem Grill. Conny hat sich in einem zweiten Beitrag diesen zwei Steaks gesondert gewidmet.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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