Grillen unterwegs – Grillgeräte sicher transportieren

Fürs Grillen unterwegs gemacht: Campinggrills
Nicht jede Grillparty findet Zuhause statt. So einfach könnt ihr unterwegs grillen und eure Grillgeräte sicher transportieren.

Ob zum gemütlichen Treffen im Park, beim Angelausflug oder nach getaner Arbeit im neuen Schrebergarten: Grillen lässt es sich überall. Die Frage ist nur, wie man seinen Grill sicher von Zuhause bis zum Ort des Geschehens transportiert. Damit es keine bösen Überraschungen gibt und der Grill sicher sowie ohne Stress hin und zurück kommt solltet ihr euch ein paar Fragen stellen.

Ist mein Grill fürs Grillen unterwegs geeignet?

Dies ist eigentlich die zentrale Frage zum Thema „Grillen unterwegs“: Ist mein Grill überhaupt für einen Ausflug geeignet? Es gibt Grills, die aus sich heraus schon ein großes Eigengewicht und / oder diverse eingebaute Technik haben. Die meisten hochwertigeren Kohle- oder Gasgrills  gehören dazu. Diese sind erstens schwer vom Fleck zu bewegen und zweitens läuft man hier schnell Gefahr, mit einer falschen Bewegung die empfindlichen Bereiche des Grills zu beschädigen.

Hersteller solcher Grills empfehlen meist, den Grill ausschließlich stehend zu transportieren. Man benötigt hier also ein Fahrzeug mit einer ausreichend großen Ladefläche und muss den Grill zudem für die Fahrt gut sichern, damit er nicht umfällt. Alternativ und wenn nur ein liegender Transport in Frage kommt muss man die Technik vorher aus- und hinterher wieder einbauen. Ein ganz schöner Aufwand und ziemlich riskant was mögliche Schäden durch den Transport angeht.

Einen solchen Grill solltet ihr also wenn möglich nur einmal auf eine längere Autoreise schicken. Nämlich wenn ihr ihn kauft. Danach ist er fürs Grillen unterwegs denkbar ungeeignet. Auch Elektrogrills eignen sich nur sehr bedingt fürs Grillen unterwegs. Ihr Manko ist offensichtlich: Sie benötigen einen Stromanschluss. Da dieser gerade in Locations wie Park oder beim Angeln eher selten zur Verfügung steht ist ein Elektrogrill, auch wenn die kleinen Modelle gut und leicht zu transportieren wären, meistens keine sinnvolle Wahl.

Fürs Grillen unterwegs gemacht: Campinggrills

Man sollte also fürs Grillen unterwegs auf andere Alternativen ausweichen. Das wären zum einen extra für den häufigeren Transport gemachte Gasgrills oder Holzkohlegrills, die man auch häufig unter dem Stichwort Campinggrill findet. Diese sind kompakter, leichter und weniger empfindlich. Sie lassen sich dadurch in der Regel einfach und sicher in einem normalen PKW transportieren.
Bestens eignen sich natürlich auch einfache Holzkohlegrills auf drei Beinen, die man mittlerweile in jedem Supermarkt und sogar an der Tankstelle bekommt. Diese sind kompakt verpackt, unempfindlich und schnell aufgebaut. Oft sind sie allerdings auch qualitativ wirklich low budget und daher nicht selten nach wenigen Einsätzen reif für die Tonne. Wer öfter grillt sollte also auf hochwertigere Varianten setzen, von denen man länger etwas hat.
Nicht zu empfehlen sind übrigens die besonders günstigen Einmalgrill-Schalen aus dem Supermarkt, die ohne Beine und dergleichen daher kommen und direkt auf den Boden gelegt und entzündet werden. Zum einen ist das Grillvergnügen mit ihnen sehr kurz und daher eingeschränkt, zum anderen verbrennen sie schlimmstenfalls das Gras unter sich und hinterlassen unschöne Brandflecken.

Grillen unterwegs: Was passiert nach dem Genuss?

Beim Thema Grillen unterwegs, ist nicht nur der Hintransport wichtig, sondern auch die Frage: Wie der Grill nach der Grillfeier am besten zurück transportiert werden kann? Hat man sich für einen mobilen Gasgrill entschieden ist nicht ganz so viel zu beachten. Denn der Gasgrill heizt im Vergleich zum Holzkohlegrill beim Grillstart nicht nur schneller auf, sonder kühlt auch deutlich schneller wieder ab. Man muss ihn also für den Rücktransport lediglich kurz abkühlen lassen, vom gröbsten Schmutz befreien und dann wieder samt Gasflasche sicher verpacken.
Bei einem Holzkohlegrill solltet ihr schon eine Weile bevor die Grillparty endet zur Tat schreiten. Meist endet solch eine Grillparty ja zum Glück nicht mit der letzten gegrillten Wurst. Das gibt einem die Gelegenheit, die heiße Glut, sobald der Grill nicht mehr gebraucht wird, vom Grill zu entfernen. Hierbei natürlich immer auf eine ordnungsgemäße Entsorgung achten, in Parks zum Beispiel in eigens dafür bereit gestellten Containern.
Nun hat der Grill Gelegenheit, während die Grillparty noch läuft, schon einmal auszukühlen. Wenn dann zusammen gepackt wird ist der Grill im Idealfall schon so weit abgekühlt, dass ihr ihn ohne Probleme auseinander nehmen oder im Ganzen nachhause transportieren könnt. Ihn vorher vom gröbsten Schmutz zu befreien empfiehlt sich auch bei einem Holzkohlegrill immer. Wenn die Zeit oder das Material fehlt könnt ihr das Rost in Zeitungspapier einschlagen und transportieren. Zuhause kann dann anschließend die gründliche Reinigung folgen.
Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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