Grillen mit Kohle, Gas oder elektrisch – so geht familienfreundlich

Grillen mit Gas

Grillen gehört zum Sommer dazu. Ob Veganer oder Fleischliebhaber – den heißen Speisen vom Rost kann kaum jemand widerstehen. Doch welche Grillart die beste ist, darüber scheiden sich die Geister.

Grillen mit Holzkohle

Das Grillen mit Kohle ist für viele Menschen nicht einfach nur das Zubereiten einer Mahlzeit – es ist eine Tradition. Das Anfeuern des Grills gehört ebenso dazu wie Ablöschen mit Bier. Dabei entsteht ein ganz besonderes rauchiges Aroma. Viele Grillfreunde möchten dieses nicht missen und schwören daher beim Barbecue auf Kohle. Außerdem sind die Kosten recht gering. Einen simplen Einweg-Grill bekommt man schon für wenige Euro.

Doch die Variante mit Holzkohle birgt auch Nachteile. Zum einen ist da die enorme Rauchentwicklung. Sie sorgt gerade in Wohngebieten für Probleme. Außerdem benötigt sie eine längere Vorbereitungszeit. Gerade für Familien mit Kindern ist spontanes Grillen mit einem Holzkohlegrill eher schwierig. Dazu kommt auch das Sicherheitsrisiko beim Brutzeln mit offenem Feuer. Nicht zuletzt hört man immer wieder davon, dass beim Kohlegrill krebserregende Stoffe freigesetzt werden.

Grillen mit Gas

Viele dieser Probleme lassen sich durch die Benutzung eines Gasgrills vermeiden. Ähnlich wie beim Gasherd entwickelt er schnell die gewünschte Hitze und ist sofort einsatzbereit. Die Temperatur lässt sich dementsprechend auch besser regulieren als beim Holzkohlegrill. Einige Modelle verfügen über verschiedene Grillzonen. Damit können unterschiedliche Temperaturen eingestellt werden. So lassen sich Fleisch und Gemüse punktgenau zubereiten. Durch die Bauweise wird außerdem verhindert, dass Fett und Ähnliches in die Flammen tropfen. Das verringert nicht nur Gesundheitsgefahren, es erleichtert auch die Reinigung des Grills. Weiterhin entwickelt sich dadurch nahezu kein Rauch.

Der große Nachteil beim Gasgrill ist wohl der Preis. Für ein ordentliches Einsteigermodell werden mindestens einhundert Euro fällig. Andererseits spart man bei den laufenden Kosten, denn Gas ist wesentlich billiger als Holzkohle. Und auch auf das fehlende Raucharoma haben die Hersteller längst reagiert. So gibt es mittlerweile „Smoking Chips“ aus getrocknetem Holz. Diese Rauchpellets können ganz einfach in die Räucherbox des Gasgrills gelegt werden.

Grillen mit Elektrogrill

Das Brutzeln mit einem elektronischen Grill bietet die gleichen Vorteile wie die Gas-Variante – und sogar noch ein paar mehr. So sind die Kosten beim Elektrogrill am niedrigsten. Da das Röstgerät ausschließlich mit Strom betrieben wird, sind auch die laufenden Kosten minimal. Außerdem entfällt der Aufwand, den man sonst in das Besorgen von Kohle oder Gas investiert. Auch bei der Reinigung spart man Zeit. Durch die Antihaftbeschichtung lässt sich der Elektrogrill kinderleicht reinigen. Und mit den lieben Kleinen ist dieses Barbecue auch die sicherste Version. Da das elektrische Gerät kein großes Risiko darstellt, kann es problemlos in der Wohnung oder auf dem Balkon verwendet werden. Außerdem ist der Elektrogrill ideal für spontanes Grillen mit Kindern: Man braucht kein zusätzliches Material und es geht schnell. Sowohl die Vor- als auch die Nachbereitung lässt sich ruckzuck erledigen.

Von Kritikern wird allerdings genau das bemängelt. Es fehle das typische Feeling, das beim Grillen aufkommt. Das Anheizen eines Feuers gleiche einem Ritual, das zum Barbecue dazugehört. Beim Elektrogrill fühle man sich eher wie bei der Zubereitung eines Raclettes. Aber da auch ein solcher Abend sehr gesellig und spaßig ist, können wir diese Kritik nur teilweise nachvollziehen.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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