Grillen mit dem Salzstein – So funktioniert der neue Trend!

Ein Salzstein zum Grillen

Ein neuer Trend erobert die Grillszene in Deutschland, der Salzstein. Doch was steckt dahinter und wie wird er verwendet? Ich zeige es euch!

Bisher waren mir Salzsteine nur als Dekorationsartikel bekannt, bis mir mein Kollege einen Salzstein zum Geburtstag schenkte. Natürlich habe ich den Salzstein sofort ausprobiert. Meine Erfahrungen zur Verwendung des Steines möchte ich gern mit euch teilen.

Was ist der Salzstein zum Grillen?

Salzsteine entstehen durch hohen Druck über Jahrtausende aus verebbten Salzmeeren. Durch die tektonischen Bewegungen der Erdkruste wurde das Salz zusammengepresst, sodass große Salzsteine entstanden. Durch die hohe Verdichtung der Salzkristalle halten die Steine aus Salz sehr hohe Temperaturen aus und eignen sich deshalb auch perfekt zum Grillen. Im Grillfachhandel aber auch in Onlineshops werden meist Salzsteine aus der Himalaja Region oder Pakistan angeboten. Diese sind meist so groß, dass ein Steak oder eine Bratwurst problemlos darauf Platz findet. Für eine größere Fläche könnt ihr einfach mehrere Steine aneinanderlegen.

Wie grille ich mit dem Salzstein?

Erst Vorheizen…

Da Salzsteine besonders gut die Temperatur speichern können, ist es wichtig, dass sie langsam erhitzt werden. Daher solltet ihr den Salzstein beim Entzünden der Kohle bzw. beim Gas entfachen in die indirekte Zone legen. So kann sich der Stein langsam erwärmen. Nach ca. 20 Minuten sollte er immer näher in Richtung der direkten Hitze verschoben werden, sodass er sich komplett aufheizen kann. Dieser Vorgang dauert in etwa 10 Minuten. Das Vorheizen ist zum einen wichtig, damit der Stein durch zu schnelles Erwärmen nicht zerspringt aber auch damit das Grillgut später genug Hitze erhält. Natürlich könnt ihr den Stein ebenfalls im Backofen langsam vorheizen. Um zu testen, ob die richtige Temperatur erreicht ist, lasst ihr einfach einen Tropfen Wasser auf den Stein fallen. Sollte er sofort verdampfen, ist der Salzstein bereit für den Einsatz. Eine zu niedrige Temperatur kann zur Folge haben, dass der Stein zuviel Salz an das Grillgut abgibt.

…dann Grillen

Nach dem Vorheizen steht dem Grillvergnügen nichts mehr im Weg. Statt das Grillgut nun direkt auf das Grillrost zu legen, platziert ihr es einfach auf den Salzstein, welcher nach dem Aufheizen in der direkten Hitze liegt. Egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, es ist alles möglich was euch schmeckt. Durch das Salz, welches abgegeben wird, erhält das Grillgut einen fantastischen Geschmack.

Fünf Gründe für die Nutzung eines Salzsteines

Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wieso ihr eure Speisen auf dem Salzstein zubereiten solltet. Hier sind einige Gründe:

  1. Salz mit wichtigen Mineralstoffen
    Der Salzblock gibt nur ganz wenig Salz an das Grillgut ab, dieses ist jedoch reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.
  2. Verbesserung des Geschmacks
    Natürlich schmecken die Speisen auch viel besser, da der Geschmack viel komplexer durch die Mineralstoffe und Spurenelemente ist als bei herkömmlichen Tafelsalz.
  3. Antibakterielle Grilloberfläche
    Aufgrund des kaum vorhandenen Feuchtigkeitsgehaltes des Steins entsteht eine antibakterielle Oberfläche, bei der ihr euch keine Sorgen um Bakterien oder Keime machen müsst.
  4. Optimale Wärmeverteilung
    Durch die Struktur des Salzsteines breitet sich die Hitze gleichmäßig aus, weshalb das Grillgut optimal an allen Stellen durchgart.
  5. Das Auge isst mit
    Natürlich könnt ihr den Stein auch als Servierplatte benutzen. Schließlich isst das Auge ja bekanntlich mit

Reinigung und Lagerung

Nach dem Grillerlebnis lasst ihr den Stein einfach auskühlen. Durch die gute Speicherfähigkeit kann dies mehrere Stunden dauern. Danach könnt ihr den Salzstein mit einem sauberen Tuch oder einer Bürste putzen. Auf keinen Fall sollte er in der Spülmaschine oder mit Spülmitteln gereinigt werden! Anschließend lagert ihr ihn kühl und trocken, bis er bei dem nächsten Grillabend wieder zum Einsatz kommt.

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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