Eine neue Grillabdeckung für meinen Kugelgrill

Notwendigkeit einer Grillabdeckung

Um meinen Grill vor Wind und Wetter zu schützen, war ich auf der Suche nach einer Grillabdeckung. Das Angebot an Abdeckhauben ist überwältigend, darum sollte man vor dem Kauf einige Dinge bedenken.

Neulich habe ich mir überlegt, eine Grillabdeckung für unseren Garten zu kaufen. Die bekommt ja mittlerweile in jedem Baumarkt, online oder auch mal bei den Wochenangeboten der Discounter. Die Preise liegen dabei in der Regel zwischen zwanzig und einhundert Euro. Da sie so stark schwanken, habe ich mir erst mal ein paar Gedanken gemacht, was meine Grillabdeckung alles können muss. Ich lasse euch daran teilhaben, denn bestimmt helfen sie dem ein oder anderen von euch weiter.

Warum wir eine Grillabdeckung brauchen

Erst mal zu unserer Ausgangslage: Wir wohnen in einer dicht besiedelten Wohngegend mit relativ kleinem Garten. Deswegen habe ich mich damals für einen Kugelgrill entschieden. Damit kann man die Rauchentwicklung ganz gut eindämmen und er nimmt nicht so viel Platz weg.

In der kalten Jahreszeit bewahren wir unseren Holzkohlegrill im Keller auf. Das liegt natürlich hauptsächlich am Dreck und daran, dass wir keine Gartenlaube oder etwas Ähnliches bauen können. Mit Hund und zwei Kindern braucht man den Platz einfach anderweitig. Im Sommer steht er dann die meiste Zeit draußen. Es wäre einfach nervig, den Grill jedes Mal in den Keller und wieder hinaus zu schleppen.

Müllsack als Grillhülle

Bisher habe ich immer relativ provisorisch einen großen Müllsack als Abdeckhaube verwendet. Der schützt erst mal ziemlich gut vor Regen. Allerdings ist er mir auch schon ein paar Mal bei stärkerem Wind abgehauen. Deswegen habe ich ihn dann immer unten am Grill befestigt. Die Idee ist aber auch nicht perfekt, der Grill kann dann bei richtig starkem Wind umfallen und irgendwann reißt der Müllsack auch einfach. Deswegen soll jetzt eine richtige Grillabdeckung her.

Diese Merkmale muss die Abdeckhaube haben

Meine ersten Kriterien sind also gleich am Anfang klar: Die Grillhülle muss wasserdicht sein wegen des Regens. Außerdem soll sie reißfest sein und gut wäre es, wenn man sie am Boden verankern kann. Ich vermute, dass der Grill dann auch nicht so schnell vom Wind umgestoßen wird. Und dann muss natürlich die Größe und die Form stimmen, damit die Grillabdeckung auf meinen Kugelgrill passt.

Zunächst hab ich mich auf die Suche nach dem besten Material begeben. Mir schwebte irgendein imprägnierter Kunststoff vor, der trotzdem flexibel genug ist, dass er die Form vom Kugelgrill annehmen kann. Etwas in Richtung Campingzelt vielleicht. Als ich meinem Schwiegervater meine Überlegungen mitteilte, warf er ein, dass so ein dünner, leichter Stoff schnell durch die UV-Strahlung porös und auch die Imprägnierung sicher nicht lange halten wird. Letztendlich leide aber auch das hochwertigste Material unter den Wetterbedingungen. Das fand ich auf der einen Seite erst mal ziemlich ernüchternd, auf der anderen Seite hatte ich jetzt noch einen Punkt mehr auf meiner Liste: Die Grillhülle sollte nicht zu teuer sein, weil man sie wahrscheinlich eh alle paar Jahre austauschen muss.

Damit hatte ich also meine Kaufkriterien zusammen:

  • regen- und reißfestes Material
  • Verankerung am Boden möglich
  • Größe und Form für einen Kugelgrill
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Qual der Wahl im Baumarkt

Ich oute mich jetzt mal: Ich kaufe überhaupt nicht gerne im Internet ein. Im Laden kann ich die Ware begutachten, und wenn es Probleme gibt, kann ich es einfach umtauschen. Außerdem ist es immer ganz schön, den Handel in der Stadt zu unterstützen.

Das gleiche gilt auch für meine Grillabdeckung. Ich machte mich also auf den Weg in den Baumarkt. Dort ist die Auswahl zwar nicht so groß wie im Netz, aber mir hilft das, mich zu entscheiden. Bei hunderten von Artikeln verliere ich schnell den Überblick. Im Baumarkt meines Vertrauens fand ich fünf verschiedene Abdeckhauben für Kugelgrills, davon hatten drei eine passende Größe. Ich habe mich für die mittelpreisige entschieden, wobei sie mit knapp zwanzig Euro immer noch voll im Rahmen liegt, wie ich finde.

Die Grillabdeckung auf dem Prüfstand

Ich nahm die Hülle mit nach Hause und packte sie aus. Auf den ersten Blick sah die Grillabdeckung gut aus. Die Nähte waren sauber verarbeitet und verschweißt. Die Grillabdeckung ist laut Hersteller imprägniert und besteht aus Polyethylen (PE). Im Internet konnte ich keine konkreten Angaben finden, wie UV-beständig dieser Werkstoff ist, aber ich hoffe auf eine Haltbarkeit der Grillhülle von zwei bis drei Sommern. Dann wäre ich mit dem Preis total zufrieden.

Abstriche musste ich jedoch bei den Ösen machen: Sie fehlen an meiner neuen Grillhülle. Stattdessen wird die Abdeckhaube mit einem Zugband befestigt. Trotzdem wollte ich testen, ob das auch in der Praxis funktioniert.

Fazit

Mittlerweile benutze ich unsere Grillabdeckung schon ein paar Wochen. Da es in der Zeit meistens bewölkt und regnerisch war, kann ich nichts zur Sonneneinwirkung auf die Abdeckhaube sagen. Mir ist jedenfalls keine Veränderung an der Farbe aufgefallen. Auf jeden Fall hält die Hülle auch nach einigen heftigen Schauern immer noch dicht. Die fehlenden Ösen sind mittlerweile kein Problem mehr. Damit der Kugelgrill nicht kippt, beschwere ich ihn einfach unten mit ein paar Steinen. Dass ich da nicht eher drauf gekommen bin!

Alles in allem bin ich mit meinem Kauf total zufrieden, auch wenn man beim Online-Kauf hätte sicher noch den ein oder anderen Euro sparen können.

 

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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