Der neue Foodtrend unter der Grillhaube: Pulled Pork

Pulled Pork vom Grill

Es ist der Food-Trend unter den Grillfreunden: Pulled Pork. Kennt ihr es schon? Wenn nicht, dann solltet ihr hier weiterlesen.

Was ist Pulled Pork?

Pulled Pork bedeutet wörtlich übersetzt „gerupftes Schwein„. Damit trifft es das Gericht schon sehr gut. Das Fleisch vom Schwein wird lange Zeit bei niedrigen Temperaturen gegart. Eine Zubereitungszeit von 16 Stunden ist dabei keine Seltenheit. Besonders empfehlenswert sind dafür Schweineschulter und Schweinenacken. Bei Grillliebhabern ist die Zubereitung im Smoker besonders beliebt. Aber auch die Zubereitung im Backofen ist möglich.

Wie bereite ich Pulled Pork zu?

Für die Zubereitung von Pulled Pork gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst dir eine Würzmischung selbst zubereiten oder du greifst auf eine Fertige zurück z. B. den Pork BBQ-Rub von Ankerkraut. Damit sich der volle Geschmack des Gewürzes entfalten kann, empfiehlt es sich, dass Fleisch 24 Stunden vor dem Grillen zu würzen. Für meine Pulled Pork Gewürzmischung verwende ich:

  • 2 EL Rosmarin
  • 2 EL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Thymian
  • 2 frische Blätter Salbei
  • 2 EL Pfeffer (schwarz)
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 TL Senfkörner
  • 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • nach Wunsch auch andere Gewürze
  • oder ein besonderes Gewürz wie zum Beispiel den Magic-Dust BBQ Rub.

Die Vorbereitung

Mit dieser oder der fertigen Gewürzmischung das Fleisch einreiben und gute 24 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur aufwärmen lassen. In der Zwischenzeit den Grill, Smoker oder Backofen auf 110 bis 130 Grad vorheizen.

Sobald der Grill bzw. Backofen vorgeheizt ist, heißt es die Temperatur konstant bei ca. 120 Grad zu halten. Am einfachsten geht das natürlich mit einem Backofen oder einem Gasgrill mit Temperatureinstellung. Jedoch müssen Kohlegriller nicht verzweifeln. Der Schlüssel beim Kohlegrill sind die Briketts und die Luftzufuhr. Am besten ist die Methode des Bull-Eyes. Diese Methode besagt, dass der Grill mit Briketts ausgelegt wird. In der Mitte werden nur drei bis vier Briketts angezündet. Nach und nach fangen dann auch die andere Briketts an zu glühen. Somit bleibt die Wärme immer konstant.

Ist das geschafft, kann das gewürzte Pulled Pork Fleisch auf den Grill gelegt werden. Wichtig dabei ist, ein Thermometer in das Fleisch zu stecken um die Temperatur messen zu können. Nun heißt es warten und geduldig sein.

Die Plateau-Phasen des Pulled Porks

Du wirst schnell mitbekommen, dass die Temperatur am Thermometer irgendwann nicht mehr steigt. Das sind die Plateau-Phasen. Je nach Art des Fleisches können diese länger andauern oder schnell wieder vorbei sein. Diese Phasen treten meist bei einer Temperatur von ca. 65 Grad Celsius und 80 Grad Celsius auf. Sollte dir das zu lang dauern, kannst du am Anfang des Garvorganges Flüssigkeit wie Wasser oder Apfelsaft zum Pulled Pork dazugeben. Denn bei einer hohen Luftfeuchtigkeit gart das Fleisch gleichmäßiger und die Plateau-Phasen sind nur minimal bis gar nicht zu erkennen.

Wenn das gerupfte Schwein fertig ist…

Das Pulled Pork kann vom Grill wenn es eine Kerntemperatur von 92 Grad Celsius erreicht hat. Aber halt, bevor du das Fleisch rupfst, muss es noch in Alufolie eingepackt werden und 30 Minuten ruhen. Danach kannst du dich beim Pullen des Fleisches richtig auslassen. Nimm dazu einfach zwei Gabeln oder Pulled Pork Klauen und zerrupfe das Fleisch. Du wirst sehen, wie schön weich das Fleisch ist. Je nach Belieben, kannst du nach dem Rupfen auch noch etwas Sud aus dem Bräter dazuschütten.

… das Pulled Pork genießen.

Nun beginnt der schönste Teil beim Pulled Pork zubereiten: das Essen. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein persönlicher Favorit ist der Pulled Pork Burger. Aber auch mit Grillgemüse und ein paar Kartoffeln schmeckt das Fleisch super.

Lass es dir schmecken!

 

 

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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