Gemütliche Abende am Lagerfeuer – Die Herbstzeit ist perfekt dafür!

Varianten des Lagerfeuer

Feuer, Freunde und frische Luft mehr braucht es nicht um einen geselligen Abend zu verbringen. Dieses Mal tauschen wir den Grillrost gegen ein Lagerfeuer ein.

Lagerfeuer im Herbst

Im Herbst zeigt sich das Wetter von seiner rauen Seite. Stürme und Unwetter sorgen für Astbruch, und auch der reguläre Baumverschnitt liefert jede Menge Holz. Scheinbar ideale Voraussetzungen für ein schönes Lagerfeuer im Garten. In Deutschland gibt es üblicherweise Einiges zu beachten.

Verordnungen und Rechte

Wer denkt, er könnte seine Gartenabfälle und Baumverschnitt aus diesem Jahr einfach so verbrennen irrt sich. Denn ein Feuer aus frischen Ästen und Zweigen mit Blättern qualmt sehr stark und riecht wirklich unangenehm. Außerdem verbietet es das Kreislaufwirtschaftsgesetz und kann eine saftige Geldstrafe nach sich ziehen. Deshalb gibt es verschiedene Verordnungen, die sich mit dem Thema Lagerfeuer befassen. Im Allgemeinen benötigen offene  Feuer ab 1 m² Grundfläche eine Genehmigung. Der Antrag dazu ist rechtzeitig bei der Ortspolizeibehörde zu stellen. Keine Genehmigung braucht ihr bei befestigten Feuerstätten, bei denen das Feuer vom Erdboden getrennt ist.

Die konkreten Regelungen sind regional verschieden, daher informiert euch auf jeden Fall in eurer Gemeinde-/Stadtverordnung bzw. der örtlichen Polizeiverordnung über die Einzelheiten bei euch vor Ort. Ansonsten entwickelt sich das feurige Vergnügen möglicherweise zu einem teuren Spaß. Damit ihr nicht nicht Gefahr lauft bei besorgten Nachbarn oder den Behörden anzuecken, vermeidet übermäßige Rauch- und Geruchsbelästigung. Dies funktioniert nur mit dem richtigen Brennmaterial.

Das optimale Brennmaterial

Die bequemste Möglichkeit ist sicher das Brennholz beim Brennholzverleih eures Vertrauens zu kaufen. Solltet ihr Vorhaben euren Baumverschnitt zu verbrennen, dann sägt ihn am besten auf die gewünschte Länge und lagert ihn schon ein Jahr im Voraus an einer trockenen Stelle. Denn nur trockenes unbehandeltes Holz ergibt ein schönes Feuer.

Das Abbrennen in drei Varianten

Egal welche Variante ihr verwendet, haltet bitte ausreichenden Abstand zu festen Gebäuden. Der allgemeine Richtwert dazu beträgt 10 Meter. Beim Abbrennen muss das Feuer immer unter Aufsicht sein. Des Weiteren haltet immer Löschmittel (Feuerlöscher o.ä.) bereit und achtet auch auf die Witterung. Zudem denkt daran das Feuer komplett zu löschen, wenn ihr den Platz verlasst.

Variante 1: Feuerstelle

Eine Feuerstelle ist die archaistische Variante eines Lagerfeuers. Ein paar Steine als Begrenzung, eventuell eine seichte Grube und eine Genehmigung mehr braucht es nicht. Als unsicherste Variante erfordert es jedoch beim Abbrennen einen wachsamen Beobachter mit hohem Verantwortungsbewusstsein.

Varaiante 2: Feuerkorb

Der Feuerkorb ist die domestizierte Form eines Lagerfeuers. Die Streben des Metallkorbes hegen das Feuer ein und machen es so zur sichersten der drei Varianten.

Variante 3: Feuerschale

Die gängigste Variante, die einen guten Kompromiss aus beiden Varianten darstellt, ist die Feuerschale. Am schönsten ist natürlich, dass sie sich wunderbar für die Zubereitung eines Kesselgulaschs eignet.

Lagerfeuer Lieder – Vergesst nicht den Spaß!

Natürlich ist ein Lagerfeuer aber noch viel mehr als Vorschriften und Verordnungen. Es strahlt Gemütlichkeit aus und natürlich darf auch eine Gitarre und Musik nicht fehlen. Dabei kommt immer die Frage auf, welche Lieder am Lagerfeuer gesungen werden können. Das wichtigste bei der Auswahl der Songs ist, dass jeder den Text kennt. Meine fünf Lagerfeuersongs sind:

  1. Nena – 99 Luftballons
  2. Marianne Rosenberg – Er gehört zu mir
  3. Matthias Reim – Verdammt ich lieb dich
  4. Reinhard May – Über den Wolken
  5. Drafi Deutscher – Mamor, Stein und Eisen bricht

Damit wird der Lagerfeuerabend einfach perfekt!

Unter Grillicious.de schreibe ich, Roberto, gemeinsam mit ein paar Freunden über unsere Leidenschaft - das Grillen. Wir bloggen über all das, was uns beim Grillen bewegt und schmeckt.

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